Silenmaske



Silenmaske


Inventar Nr.: S 52
Bezeichnung: Silenmaske
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: 2. H. 6. Jh. v. Chr.
Objektgruppe: Statuette
Geogr. Bezüge: Fundort: Griechenland, Samos, Pythagoreion, Westnekropole, Grab 48
Material / Technik: Ton
Maße: 17,7 cm (Höhe)


Katalogtext:
Ton creme-orangenfarben. Bemalungsspuren: rot am r. Ohr. Handgeformt. Mehrfach gebrochen und geklebt; dabei kleine Ergänzungen im Gesicht; l. Ohr modern. Bartrand r. weggebrochen. Auf dem Schädel und unterhalb der Ohren je ein Aufhängeloch.
Silensgesicht mit schräggestellten Schlitzaugen, knolliger Nase mit ausgeschnittenen Nasenlöchern, wulstigen Lippen, Stirnglatze und Pferdeohren. Flache Wülste bilden einen Bart, der das ganze Untergesicht einfaßt.
Ostgriechisch (rhodisch oder samisch). 2. Hälfte 6. Jh. v. Chr.

(Sinn 1977)


Auf dem Schädel und unterhalb der Ohren je ein Aufhängeloch. Am rechten Ohr rote Bemalungsspuren. Bärtiger Silenskopf mit großen Augen, breiter Nase mit ausgeschnittenen Nasenlöchern, dicken aufgeworfenen Lippen und Pferdeohren.

(Löwe in: Gercke 1996)


Literatur:
  • J. Boehlau: Aus ionischen und italischen Nekrolpolen. Ausgrabungen und Untersuchungen zur nachmykenischen Kunst. Leipzig 1898, S. 47, Kat.Nr. Nr. l, 157 Taf. XIII, 6.
  • W. Gercke: in Opus Nobile, Festschrift U. Jantzen. 1969, S. 51, Kat.Nr. Anm. 5.
  • Sinn, Ulrich: Antike Terrakotten. Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Vollständiger Katalog. Kassel 1977, S. 43, Abbildung S. Taf. 27, Kat.Nr. 83.
  • Gercke, Peter: Samos - die Kasseler Grabung 1894 in der Nekropole der archaische Stadt von Johannes Boehlau und Edward Habich. Melsungen 1996, S. 71, Abbildung S. Farbabb. 12; 71, Kat.Nr. 48,1.
  • Schloss Wilhelmshöhe Kassel. Antikensammlung, Gemäldegalerie Alte Meister, Graphische Sammlung. München - London - New York 2000, S. 27.


Letzte Aktualisierung: 03.02.2026



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