Alabastron
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| Inventar Nr.:
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S 21 |
| Bezeichnung:
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Alabastron |
| Künstler / Hersteller:
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unbekannt
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| Datierung:
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6. Jh. v. Chr. |
| Objektgruppe:
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Gefäß |
| Geogr. Bezüge:
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Fundort: Griechenland, Samos, Pythagoreion, Westnekropole, aus dem Schutt über Grab 45 |
| Material / Technik:
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Elfenbeinfarbener, fein geschlämmter Ton ohne Überzug. Keine Bemalungsspuren |
| Maße:
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49,8 cm (Höhe) Größter Dm 6,2 cm (Durchmesser)
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Katalogtext:
Das lange, röhrenförmige Salbgefäß hat eine enge, tellerförmige Mündung, die durch einen Wulst vom Körper abgesetzt ist. Der ganze Gefäßkörper ist horizontal alternierend geriefelt: auf zwei gekehlte Riefen folgt eine Doppelriefe mit Mittelgrat. Das Gefäß könnte ursprünglich wie glänzendes Elfenbein gewirkt haben. Die Riefelung weist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Spiralprofil archaisch-samischer Säulenbasen auf.
Die Gefäßform wurde vorwiegend auf Samos und Rhodos hergestellt und in Etrurien nachgeahmt.
(Yfantidis 1990)
Schmaler länglicher Körper, trompetenförmige Mündung. Unbemalt, ganzer Körper horizontal geriefelt.
(Löwe in: Gercke 1996)
Literatur:
- J. Boehlau: Aus ionischen und italischen Nekrolpolen. Ausgrabungen und Untersuchungen zur nachmykenischen Kunst. Leipzig 1898, S. V,4.
- Gercke: Antiken in Kassel. 1975, Kat.Nr. 29.
- R. Lullies: Die Vasen aus den Grabungen auf Samos, in: CVA Kassel 2 (= Deutschland 38). München 1975, Kat.Nr. 54,4.
- Yfantidis, Konstantinos: Antike Gefäße. Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Eine Auswahl. Melsungen 1990, S. 168, Abbildung S. 169, Kat.Nr. 107.
- Gercke, Peter: Samos - die Kasseler Grabung 1894 in der Nekropole der archaische Stadt von Johannes Boehlau und Edward Habich. Melsungen 1996, S. 66, Abbildung S. 66, Kat.Nr. 45,31.
- A. Verbanck-Piérard - N. Massar - D. Frére: Parfums de l’Antiquité. La rose et l’encens en Méditerranée, Musée royal de Mariemont. 2008, S. 369, Kat.Nr. III.A.5.
Letzte Aktualisierung: 03.02.2026